Eins

Present. Past.

Zwei

Traumtänzerin herself.

Drei

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Are you proud?

Der Mensch wächst an seinen Aufgaben. Ich fühle mich eher, als wenn ich daran ersticke. Wir müssen so vielem gerecht werden. Es stehen jeden Tag so viele Entscheidungen an. Ich habe keine Zeit. Für niemanden. Nicht mal mehr zum atmen.
Dabei führe ich gerade das Leben, das ich mir vor einiger Zeit so sehnlichst gewünscht habe. Ich habe einen Freund, den ich liebe. Ich wohne in einer Wohnung mit ihm, in der wir uns wohlfühlen. Ich studiere. Ich arbeite. Ich bin glücklich.
Und doch sind da die ganzen Anforderungen an mich. Gute Noten, Geld verdienen, Zeit haben, gut aussehen, erfolgreich sein. Man versucht alles und jedem gerecht zu werden und schafft es schlussendlich nicht. Und wird dabei nicht einmal sich selbst gerecht.
Es stehen viele Entscheidungen an. Wo bin ich? Wo will ich hin? Auslandssemester und Praktikum? Nur Praktikum? Master? Neuer Job? Sozial engagieren? Doch ich weiß, dass du da bist. Und mich beschützt. Und ich den richtigen Weg gehen werde.

"Two roads diverged in a wood. And I took the one less travelled by and that has made all the difference."
23.10.13 18:49


Gefühlslos

Und dann wieder diese Angst, nicht mehr lieben zu können.
Letzte Woche, als du bei mir warst, wir hatten uns einige Tage nicht gesehen und eigentlich hatte ich mich auf dich gefreut. Aber dann kamst du durch die Tür und warst so fremd. Ich habe nichts gefühlt. Weil mein Herz gebrochen ist. Weil ich immer noch Angst habe,mich fallen zu lassen. Weil mein Leben an mir vorbei rast. Dabei wünsche ich mir nichts mehr, als zur Ruhe zu kommen, mit dir sonntags im Bett zu liegen und die Zweisamkeit einfach zu genießen.
26.5.13 19:36


Es ist dieser Schutzpanzer, den ich mir angefressen habe. Wegen dir. Weil es mich alles für Minuten vergessen lässt, wenn ich esse.
Es hat alles im Sommer vor zwei Jahren angefangen. Weil ich alles vergessen wollte. Weil wir uns andauernd gestritten haben. Weil ich den Überblick verloren habe. Weil du meiner Seele so viel Schmerz zugefügt hast, das ich glaubte, Essen könnte diesen heilen. Konnte es aber nie.
Ich war allein. Wusste nicht wohin. Und nun, nun fühle ich mich unwohl. Zwischen den perfekten Körpern. Und esse noch mehr. Ich muss diesen Teufelskreis durchbrechen. Ich schaue alte Bilder an. Wie hübsch ich war. Es hat alles Überhand genommen in meinem Leben. Ich muss lernen, es wieder zu kontrollieren. Dabei wollte ich mich für all den Schmerz doch nur belohnen.

Und jetzt, jetzt habe ich dich in meinem Leben. Du nimmst mich so wie ich bin. Weil du nicht weißt, wie ich vorher war. Ich habe letztens in deinen Armen geweint. Ich weiß nicht, wie lange ich diese Erinnerungen und Gedanken noch mit mir herum tragen kann. 2013 sollte alles besser werden. Und ich wollte den Schutzpanzer endlich verlieren. Für dich.
9.5.13 17:55


2013.

Am liebsten würde ich das Hier und Jetzt für immer festhalten. Mit all den Erfahrungen, Erinnerungen und Menschen in meinem Leben. Aber die Erde dreht sich weiter. Menschen kommen und gehen. Und wieder hat ein neues Jahr für uns alle begonnen. Ein Jahr, in dem wir uns wieder weiterentwickeln können, die Welt entdecken, Fehler machen, Glück fühlen. Das Leben genießen mit all seinen Höhen und Tiefen. Heute Nacht war mir nicht nur nach Feiern. Mitten in der Nacht bin ich zu dir gefahren, einfach um zu reden und mich geborgen zu fühlen. Und das tat ich. Obwohl wir uns noch nie zuvor gesehen haben. 2013 wird großartig, wie es bisher jedes Jahr auf dieser Erde war. Danke.
1.1.13 19:42


Gerade läuft Not a girl - crossroads. Tage kommen und gehen. Ich denke an unsere Zeit zurück. An die vielen Momente. An all die Traurigkeit und Verzweiflung. Fast ein Jahr haben wir nichts mehr voneinander gehört, dabei wollten wir unser Leben miteinander teilen. Für immer. Ich war immer deine kleine Maus.
Meine Haare sind jetzt dunkelbraun. Ich denke nicht mehr an dich zurück. Ich sehe nach vorn, zu all den Dingen, die das neue Jahr bringen wird. Und wieder stecken wir all unsere Hoffnung in diese eine Nacht.
29.12.12 22:56


Es ist die Einsamkeit, die dich von innen auffrisst. Dein Vater will nichts von dir wissen. Niemand will etwas von dir wissen. Ein Leben zwischen Uni, Arbeiten und dem nächsten Absturz. Alles nur vergessen. Für ein paar Stunden die Welt erobern. Das zerbrochene Herz ignorieren. So tun, als wäre alles toll. Und während all die Pärchen da draußen heute Abend zusammen einschlafen, liege ich wieder allein in meinem Bett. Auf meiner Seite. Mit viel Platz neben mir. Und niemand kann das Loch füllen, welches du hinterlassen hast. An den Wochenende im Januar, an dem du gingst. Einfach so. Vieles ist seither besser geworden, aber das Herz weint. Jeden Tag. All die Liebe die ich dir gegeben habe. All das Vertrauen. All die Zuneigung und Hoffnung. Getreten hast du sie. Getreten hast du mich. Immer und immer wieder.
Wir klammern uns an jeden Grashalm den wir finden können. Ich klammer mich nur an mich selbst. Alles andere ist vergänglich. Alle denken dieses Single sein würde mir Spaß machen. Dabei ist alles nur ein verzweifelter Schrei nach Liebe. Liebe der Familie. Liebe von Freunden. Liebe von dir.
17.11.12 18:35


Und es ist wieder Sonntag. Der Tag der Tage. Und meine Welt hat sich in den letzten Wochen gedreht. Ich bin stolze Besitzerin einer 1-Zimmer-Wohnung und bin nun bald raus hier.
Es läuft "Symphonie" und ich versetze mich Jahre zurück. Wie oft habe ich mit diesem Blog versucht, Erinnerungen festzuhalten, Momente einzufangen, Erlebnisse mit besonderen Menschen nieder zu schreiben. Und wenn ich dann die Einträge von vor vielen Jahren lese, dann war irgendwie auch alles wie jetzt, nur in einer anderen Dimension. Männer kamen und gingen. Das Leben ging stets weiter. Und so ist es auch heute. Das Herz bleibt gebrochen, aber langsam, ganz langsam, füllt es sich wieder mit Energie und Lebensfreude.
In dieser Woche wird sich alles entscheiden. Ich brauche den neuen Studiumsplatz unbedingt. Ich muss mich wieder finden, nachdem ich mich so bitterlich verloren habe. Vieles verloren habe. Ich hoffe, das ganze Chaos wird sich fügen. Es ist wieder ein Sommer der Veränderungen. So wie fast jeder Sommer bisher. Männer kommen und gehen. Freunde kommen und gehen. Am Ende hast du nur dich allein.
Bitte lass mich einen diesen Platz bekommen, diese Chance wahrnehmen, in die neue Wohnung ziehen, das Herz füllen. Ich weiß, egal was werden wird, du hast diesen Weg für mich bestimmt. Und so viele Enttäuschungen mir das Leben auch schon beschert hat, auf jede Enttäuschung folgte Erfüllung und Lebensfreude. Ich hoffe, es wendet sich alles zum Guten.
5.8.12 14:13


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