Eins

Present. Past.

Zwei

Traumtänzerin herself.

Drei

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The life we are living.

Wir sind frei. Wir können das Leben leben, das wir möchten. Aber diese unendliche Freiheit birgt auch Risiken. Ziemlich viele sogar. Wir heben vom Boden ab, können nicht mehr zurück kommen. Wir können 24 Stunden am Tag machen, was auch immer wir machen wollen. Da ist niemand, der auf uns aufpasst. Menschen machen Dummheiten. Menschen irren, verlaufen sich, tun Dinge, die sie besser nicht tun sollten. Aber das all ist das Leben.

Wir lieben schnell und tief. Unsere Herzen werden gebrochen, aber nach einiger Zeit können wir wieder fühlen. Menschen sind zum Lieben gemacht. Das Leben mit einem anderen teilen. Oder eben auch nicht. Allein durch die Welt ziehen, allein die Wunder des Lebens entdecken. Wir alle kommen irgendwann zu einem Punkt, an dem wir nicht wissen, ob wir nicht besser alleine wären. Sind wir alleine, wünschen wir uns nichts sehnlicher als einen Menschen an unserer Seite, mit dem wir alles teilen können.

Meine Familie hat sich stets den Umständen des Lebens gefügt. Jeden Tag angenommen, als wäre er sowieso nicht zu ändern. Immer den Weg des geringsten Widerstands gewählt. Um mir nun zu sagen, ich hätte ja so Glück mit all dem. Es wäre ja eine Erfahrung, aber die mache ich ja auch nur, weil ich Glück hatte. Dabei kämpfe ich jeden einzelnen Tag dafür. Immer höher. Immer weiter. Alles erreichen was geht. Kontinuierlich an mir selbst arbeiten. Jeden Tag eine bessere Version meines gestrigen Ichs schaffen. Mich nicht den Umständen fügen, sondern immer mehr wollen.

Hätte ich mich den Umständen gefügt, würde ich jetzt irgendwo auf den Dorf sitzen, bei der Bank arbeiten, wahrscheinlich schon über Kinder nachdenken. Das Leben wäre geschrieben.

Nun sitze ich aber hier, auf dem Balkon in KL, die pulsierende Stadt unter mir. Ich spüre den Puls des Lebens an jedem einzelnen Tag hier. Icgh weiß, dass ich alles erreichen kann, was ich möchte. Dass ich mich nicht dem Leben fügen muss. Danke Gott, dass du mir diese Kraft an jedem einzelnen Tag auf dieser Erde gibst.
7.12.14 12:27


She believed she could and so she did.

Dieses Leben ist der pure Wahnsinn.
Momentan lebe ich das Leben, auf das ich seit Jahren warte. Im schicken Outfit im Büro sitzen, wichtige Dinge erledigen, Meetings haben, feiern, essen gehen. Und dennoch ist da so viel mehr. So viele Menschen auf dieser Welt leben in Armut, verhungern, werden aus ihrem Land vertrieben. So viel Leid da draußen. Man möchte einem jeden von ihnen helfen und hat dennoch nur zwei Hände. Es gibt so viel mehr da draußen, um das man sich kümmern sollte und dennoch hat man genügend mit seinem eigenen Leben zutun.

Es ist beeindruckend, wie sich das eigene Leben ändert durch die Menschen, mit denen man sich umgibt. Hielt man mich vor Jahren noch für eine Tagträumerin, die von einem Leben in der großen weiten Welt geträumt hat, sieht man Leben heute und jetzt gerade ziemlich klein aus im Gegensatz zu meinen Mitmenschen, die schon viel mehr gesehen und erlebt haben.

New York brachte eine große Wende in meinem Leben. Die größte Wende bisher überhaupt. Kuala Lumpur jetzt ist keine Wende, sondern eine Intensivierung meines Lebens. Es gibt so viel zu sehen da draußen. Wir haben heute die Möglichkeit, überall auf dieser Welt zu leben, zu arbeiten, glücklich zu sein. Dennoch sitzen wir viel zu oft und zu lange an ein und demselben Ort, leben unseren Alltag. Uns fehlt der Mut. Der Mut zur Veränderung. Einfach mal ja sagen. Nicht wissen, was kommt.

Ich hoffe, ich kann an all meinen Plänen und Träumen festhalten. Ich habe noch so viel vor. Alles, was ich mir in der Oberstufe erträumt habe, ist wahr geworden. Ich bin so glücklich. Man darf sich nicht fragen, was alles passieren könnte, sondern was alles passieren kann.

Wenn ich die Einträge von vor fünf oder sechs Jahren lese empfinde ich pures Glück. Ich bin so stolz auf mein früheres Ich, dass es nie an seinem Traum verzweifelt ist, sich nie den starren Strukturen seiner Herkunft hingegeben hat sondern stets wusste, dass da draußen das Glück wartet. Die Erfüllung. Das Leben, welches so unglaublich müde macht aber gleichzeitig so unglaublich viel Kraft gibt. Ich wusste immer, dass das Schicksal alles richten wird. She believed she could and so she did.
4.12.14 14:23


Sie denken ich wäre immer glücklich. Hätte keine Sorgen, sondern wäre einfach nur ein lebensfrohes und glückliches Wesen. Aber niemand sieht die Seite dahinter. Ich habe Angst vor jedem und vor allem. Vor der Zukunft, vor den Aufgaben im Büro, die ich nicht bewältigen kann, vor fremden Menschen, vor allem einfach. Aber ich habe gelernt, dass nichts besser wird, nur weil man traurig oder verängstigt ist. Es muss alles einfach irgendwie weitergehen.
Menschen sind zum Leben gemacht. Für lange Nächte, kurze Tage, weite Reisen, tiefe Liebe. Viele von uns geben sich mit nur einem kleinen Stück davon zufrieden. Aber das ist nicht das Leben. Meins jedenfalls nicht. Ich möchte alles sehen, riechen, schmecken und fühlen was ich nur kann. Ich kann die Zeit nicht anhalten, die Menschen nicht am Leben halten, die ganzen Erfahrungen nicht alle festhalten. Ich kann nur leben. Leben und hoffen. Alles geht weiter. Lass los und vertrau dich dem Fluss des Lebens an - das Glück wird dich finden.
2.11.14 13:06


Timr after time

Die Zeit rast nur so dahin. Gerade sehe ich ein Bild aus dem Speiseraum meines Gyms. Damals eine nur eine Momentaufnahme, heute ein Bild voller Erinnerungen. Wie wir uns alle kurz vor dem Aufbruch befanden. Visionen, Pläne, Träume. Für den einen und anderen hat sich all dieses erfüllt.
Meine Visionen wurden von der Realität übertroffen. Damals war NY das größte Abenteuer, was ich mir vorstellen konnte. Nun sitze ich am anderen Ende der Welt und werde die nächste Monate hier verbringen.
Es ist einfach so unglaublich viel passiert. Und es wird auch noch so viel mehr passieren. Keiner kann sagen, wo der eigene Weg uns hinführt.
Not all who wander are lost.
1.9.14 09:53


Und jetzt, wo ich so alleine in der Wohnung sitze und eine Coverversion von "Nothing At All" läuft... Schon bald werde ich allein sein. In einem neuen Land. Einer neuen Stadt. Einer neuen Wohnung. Ich werde komplett auf mich allein gestellt sein. Und klar, habe ich eine wahnsinnige Angst vor dem was kommt. Aber wer immer nur das tut, was er schon kann, wird immer der bleiben, der er ist. Und deswegen werde ich mich dieser komplett neuen Herausforderung stellen.
13.6.14 21:45


Sonntagsgedanken, wie immer. In vier Monaten möchte ich im Ausland sein. 6 Monate arbeiten und leben. Freiheit genießen. Mich aus allen Zwängen befreien. Mein Leben in Deutschland zurück lassen.
Und doch ist es noch ein langer Weg bis dahin. Ich fühle mich so machtlos. Tippe Bewerbung um Bewerbung, Anfrage um Anfrage. Und das Einzige was bleibt ist Hoffnung. Diese eine Chance. Dieser eine Praktikumsplatz. Er könnte mein Leben nachhaltig verändern.
Mir bleiben also noch vier Monate und dann werde ich tun, was ich zuletzt vor 3 Jahren getan habe. Ich werde in das Flugzeug steigen und fliegen. Ankommen, verwirrt sein, neue Menschen, Gerüche, Sprachen. Ich will die Welt entdecken. Die Zeit in New York tat mir so unheimlich gut. Und ich möchte meinem Leben erneut diesen Kick geben. Für die Welt da draußen bin ich ein niemand. Die Chancen sind unendlich klein, eine Stelle zu bekommen. Und doch sitze ich hier und male mir meine Zukunft aus. Wie immer. Im Hintergrund läuft "fields of gold". Jenes Lied, welches meine Gedanken damals in einem Starbucks in New York anhielt und mich den Moment genießen lässt. Seit dieser Sekunde wurde das Lied zum Sound meiner Reise. Egal wie traurig oder glücklich ich in all diesen 6 Wochen waren. Jetzt sollen es 6 Monate werden. Und auch wenn meine Ungeduld mich innerlich auffrisst weiß ich, dass ich mich in Geduld üben muss. Hoffen und warten. Jeder Mensch kann das Leben leben, was er sich erträumt. Man muss nur dafür arbeiten.
30.3.14 17:08


Und wieder ist es Sonntag. Und wieder läuft "colorblind". Es zieht sich einfach wie eine Gerade durch mein Leben. Die einzige Konstante, hätte ich früher gesagt. Heute bist du es du. Die Konstante in meinem Leben. Wir leben jetzt schon seit fast 3 Monaten Tag und Nacht zusammen und ich möchte dieses Zusammenleben auch so schnell nicht eintauschen. Nie wieder, eigentlich.
Und doch ist da viel mehr in meinem Leben. Entscheidungen stehen an. Es gilt, motiviert zu bleiben. Zu studieren. Nicht aufzugeben. Und das werde ich auch nicht tun.
Wenn man beginnt nachzudenken, dann fällt einem auf, dass man wohl viel mehr aus seinem Leben machen müsste. Und doch ist es an einem Sonntag einfach das Schönste, das Leben Revue passieren zu lassen.
Es gibt unendlich viele Möglichkeiten. Wir müssen sie nur nutzen.
8.12.13 10:44


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