Eins

Present. Past.

Zwei

Traumtänzerin herself.

Drei

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If you can dream it, you can do it.

Hoch hinaus. Immer mehr. If you can dream it, you can do it. Oder für meine Familie: Du kannst zwar träumen, aber bitte bleib einfach so wie wir alle. Du verdienst viel Geld? Schön für dich, aber bitte erzähl es niemandem. Du führst ein tolles, erfolgreiches Leben? Ja ja, schön. Lass uns Fernsehen gucken.

Hoch hinaus wollen und klein machen passen einfach nicht zusammen. Und haben nie zusammen gepasst. Schon früher nicht und heute erst recht nicht. Ich hatte schon früh träume, die mich motiviert haben. Motiviert, mein Abi sehr gut abzuschließen. Motiviert, in dieser Kleinstadt nicht den Kopf hängen lassen. Morgens im Bus mit Clueso von Chicago geträumt.

Ich werde mich nicht hinter meiner Leistung verstecken. Niemand wird das. Ich gehe gehöre im Studium durch eine anstrengende Zeit, aber ich weiß, wofür ich das tue. Ich habe Ziele. Ich stehe morgens auf mit einem Ziel und gehe abends ins Bett mit einem Ziel. Unsere Lebenswelten sind nicht die gleichen. Das sind sie schon lange nicht mehr. Und das werden sie auch nie wieder sein. Ich mache euch dafür auch keine Vorwürfe. Ich bin dankbar für alles, was ihr mir mit auf den Weg gegeben habt. Für all die Wurzeln und all die Flügel. Und wenn ich jetzt fliege, dann lasst mich fliegen. Ich lasse euch daran teilhaben und doch ist es meine eigene Geschichte.

If you can dream it, you can do it.
22.1.17 19:09


Groß ist die Welt.

Und klein bin ich. Und all die Gedanken in meinem kleinen Kopf. Zwischen Vergangenheit und Zukunft. Zwischen großer Welt und kleinem Mikrokosmos. Zu viele Gedanken um sie in einen Text zu schreiben.

Impossible is nothing. Damit begann es vor 4 Monaten und nun sitze ich in München und mache einen Master of Science in meiner Passion. Wieder einmal ist das unmögliche für mich wahr geworden. Impossible is nothing. Für euch ist vieles nicht möglich. Wie soll es nur werden und wo soll es nur hinführen. Was ist, wenn du fällst?

"Oh, my darling, what if you fly?" antworte ich ihnen. Zwischen Omni-channel Marketing und Digitalisierung. Zwischen High potential und assessment center. Einer Welt, die sie nicht kennen. Eine Welt, die sie nicht kennen wollen. Und ich mittendrin. Immer wieder versuchend, meine große kleine Welt herunterzuspielen. In kleine Teile zu zerbrechen. Euch ein kleines Stück davon geben zu können.

Und dann der ewige Konflikt zwischen sich verstecken und sich zeigen. Zwischen Performance und Schüchternheit. Ich, das kleine Mädchen mit dem Zuhause in der Welt, dem Herzen voller Liebe und Hoffnung, der Kopf bis zum Anschlag gefüllt mit Optimismus. Der Konflikt begann vor vielen Jahren. Damals im Zimmer sitzend, ich gegen die Welt. Heute in der Welt, ich mit der Welt. Sich nicht für Leistung und Wissen verstecken. Stolz auf sich sein. Mit Hoffnung und Mut durch alle Mauern. Unf dann, dann komme ich wieder zurück in euren kleinen Mikrokosmos. Von Zeit zu Zeit presse ich meine große kleine Welt in euren Mikrokosmos. Versuche euch zu verstehen. Versuche euch, meine große kleine Welt näher zu bringen. Verstecke wer ich nun bin auf der Suche nach Harmonie und Anerkennung. Zwischen Business Woman und kleinem Ost-Püppchen. Zwischen Talentprogrammen und dem Talent, wieder eine von euch zu sein. Wenigstens für ein Wochenende.

Impossible is nothing.
25.10.16 19:37


Unten und oben.

Das Leben ist geprägt von Entscheidungen. Wer möchte man sein. Wo möchte man hin. Zwischen Business und Familienplanung. Bachelor, Master, Karriere. Julia, Jonas, Windeln wechseln. Welcher Weg ist der Richtige?

Egoistisch die Karriere verfolgen. Vorankommen. Ellenbogengesellschaft. Immer höher. Immer weiter. Anerkennung.

Oder doch lieber die Familie. Beisammen sein. Liebe spüren. Kleine Wesen erschaffen und sie zu etwas ganz besonderem machen. Seine eigenen Pläne in den Hintergrund stellen. Aber dann doch mit lachenden Kinderaugen belohnt werden.

Die Zeit zwischen 20 und 30 sollte definitiv mehr Jahre haben. Zeit zum Reisen. Zum Verlieben. Zum Umziehen. Zum Erfahrungen sammeln. Und doch reiht man Semester an Semester. Prüfung an Prüfung. Wunsch an Wunsch. Und findet sich dann selbst an einem Sonntagnachmittag im Bett. Und dieser Moment kann durch nichts ersetzt werden.

Ich möchte mich nicht für einen Weg entscheiden müssen. Ich möchte Karriere. Und Kinder. Und Lieben. Und Reisen. Und Erfahrungen sammeln. Und Anerkennung bekommen. Und vor allem möchte ich eines - glücklich sein.
4.10.15 16:59


Wo?

Wo ist mein Leben geblieben? All die Lebensfreude? All der Mut? All die tollen Momente? Die unendliche Kraft? Die Lust auf Veränderung?

Seit ein paar Tagen bin ich wieder zurück in Deutschland. Was anfangs total schön und aufregend war, weil es einige Neuheiten zu etdecken gab, ist mittlerweile einfach nur in pure Frustration umgeschlagen.

Wo ist mein Leben geblieben? Ich möchte frei sein, die Nächte durch machen, ein richtiger Student sein. Stattdessen kaufe ich am Freitagabend im Rewe ein Kräuterbaguette ein, während all die anderen Leute sich bereit machen zum Feiern.

Immer dieser Freiheitsdrang. Ungebunden sein. Alles auf eigene Faust erkunden. Bis man wieder zu dem Entschluss kommt, dass das Leben bodenlos ist. Dass es kein Netz gibt, was mich auffängt.

Hin und her gerissen zwischen all den Möglichkeiten. Ich kann mich mit der Situation einfach nicht zufrieden geben.

Dabei ist alles so perfekt. Wir lieben uns. Wir wohnen zusammen.
Dabei liegt mir so viel an unserer Beziehung. All unseren Plänen. Unseren Vorhaben. Träumen. Gedanken. Wünschen.

Aber ich bin 23. Und nicht 30.
1.3.15 11:16


Aus und vorbei.

Das war es nun. 7 Monate vergingen wie im Flug. Es ist Zeit Abschied zu nehmen. Von all den geliebten Menschen, der glühenden Hitze, den langen Nächten, den Gedanken, der Glückseligkeit. Zurück bleibe ich. Mit tausend verwirrenden Gedanken.
Ich habe hier gelernt zu fliegen. Ich habe mein Leben geliebt. Nicht zuletzt wegen all der tollen Menschen. Wo wird die Reise nun hingehen? Was wird der nächste Schritt sein?
Ich bin unendlich dankbar für all das was passiert ist. Es war die bisher beste Zeit meines Lebens. Ich habe gelernt, über meinen Schatten zu springen. Das Gute in einem Menschen zu sehen. Hart zu arbeiten und hart zu feiern.

Ich kann meine Gefühle gerade nicht in Worte fassen. Ich freue mich auf mein Leben in Deutschland, doch auch gibt es so viel mehr zu sehen. Einfach Mut zu haben und woanders hinzuziehen. Das Leben in einen Koffer packen und schauen, wo man es als nächstes wieder entfaltet.

Entfalten. Ich habe ungeahnte Kräfte entfaltet. Das Leben hier macht müde, aber gibt mir gleichzeitig so viel Kraft. Ein Kapitel meines Lebens geht nun zu Ende. Ich wünsche mir, dass noch ganz viele tolle Kapitel folgen werden.
Man soll dann gehen wenn es am schönsten ist. Leicht gesagt. Schwer getan. Ich blicke nach vorne. Danke für die tolle Zeit!
22.2.15 14:11


Himmel und Erde.

Es gibt verschiedene Arten von Leben auf dieser Erde. Es gibt dieses eine Leben, mit welchem man sich zufrieden gibt. Solide Ausbildung, Arbeiten, Familie. Das nennt ihr Leben. Bloß nicht zu viel wagen. Bloß nichts verlieren. Nichts riskieren. Nicht über Scherben gehen sondern immer ein Tuch darüber legen. An starren Grundsätzen festhalten. Pflichterfüllung als höchste Tugend.

Und es gibt mein Leben. Geboren und aufgewachsen in einem Leben, mit welchem man sich zufrieden gibt. Irgendwann die Freiheit geschnuppert. Irgendwann süchtig nach mehr geworden. Nach längeren Nächten, kürzeren Tagen, einem besseren Leben, tieferer Liebe.

Momentan stehe ich zwischen diesen beiden Leben. Ich strebe nach einem Ziel, dessen Weg ich nicht sehen kann. Ich kann gerade einmal die erste Stufe dieser langen Treppe erblicken. Ich kann mir vorstellen, wie ich die erste Stufe bezwingen kann. Aber was kommt danach?

Wie erkläre ich meiner Familie, wonach ich strebe? Reisen, Leben, Lieben. Karriere machen. Alles sehen und erleben. Sich nicht den Umständen fügen sondern die Umstände fügen.

Ich weiß nicht, wo der Ursprung meiner unendlichen Hoffnung liegt. Aber eines Tages habe ich sie empfangen. Diese Hoffnung und dieses Vertrauen in mein Leben begleitet mich jetzt schon viele Jahre. Und jedes neue Jahr konnte das alte Jahr um Längen überbieten.

Always have faith in yourself.
24.1.15 09:49


Der Duft der Freiheit.

Freiheit. Dieser Moment, wenn du auf dem Balkon stehst und auf die pulsierende Stadt unter dir blickst. Machen kannst, was auch immer du willst. Sein kannst, wer auch immer du sein willst. Freiheit duftet süß. Unwiderstehlich. Freiheit macht süchtig. Sie fühlt sich unglaublich gut an. Du fühlst, du kannst alles erreichen was auch immer du möchtest.

Freiheit ist bittersüß. Menschen wollen unbedingt frei sein. Niemand sagt ihnen vorher, wie traurig Freiheit sein kann. Wie es sich anfühlt, allein zu sein. An Abenden, an denen man gerne zu zweit wäre. Momente miteinander teilen möchte. Wir streben alle immer höher. Doch die Luft dort oben ist knapp. Nicht jeder schafft es. Die, die es schaffen, haben dort oben wenig Luft zum Atmen. Sie fühlen sich frei, aber wenn sie fallen, dann ist dort kein Netz auf dem Boden. Niemand der auf sie wartet.

Nun gilt es sich zu entscheiden, wer man sein möchte. Ich dachte niemals, dass ich hier, 10.000km weit weg von meinem eigentlichen Zuhause, soviel über mein Leben nachdenken würde. Ich dachte, meine Zeit in New York wäre lebensverändernd. Das war sie auch. Aber die Monate hier in KL sind so unglaublich intensiv. So unglaublich viele Lebensansichten prallen auf mich ein. Und immer schwebt der süße Duft der Freiheit in der Luft. Aber für welchen Preis?
12.12.14 16:03


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